Testsieger: TomTom Go 920 T
Am besten schnitt bei den Experten das TomTom Go 920 T ab, für das Sie ca. 445 Euro auf den Tisch legen müssen. Die Begründung der Stiftung Warentest für die Endnote 1,7 des Testsiegers: „Es navigiert besser als die meisten, ist gut zu handhaben und bietet besonders viel Kartenmaterial.“ Karten für mehr als vierzig europäische Länder und Nordamerika bietet das TomTom Go 920T, für die Routenberechnung gaben die Tester die Note „gut“, Anzeigen und Ansagen erhielten die Note „sehr gut“. Wenn ihnen diese Investition zu teuer ist, empfiehlt sich ein Blick auf drei in der Rangliste ebenfalls in den „Top Fünf“ zu findenden Navis. Sie sind einfacher ausgestattet, aber deutlich günstiger und haben ebenfalls mit guten Noten abgeschnitten. Das Falk F 5 Europe (ca. 269 Euro), Sony NV-U73 T (ca. 250 Euro) und das Navigon 2110 (ca. 209 Euro) erhielten Gesamtnote von 2,2 bis 2,5. Die Pluspunkte für den „Vize“ Falk: Routen können auch am PC geplant und auf das Navigationsgerät übertragen werden, Stadtführer für rund 40 europäische Städte sind integriert.
2,4 ist die Gesamtnote für das Navi „Medion GoPal P4425“ (ca. 300 Euro), das für die Ansage der Fahrempfehlungen die Note „sehr gut“ erhält und dessen Navigieren insgesamt eine 2,1 bekommt. Nur mit „befriedigend“ (Note 2,7) beurteilte die Stiftung Warentest dagegen das mit ca. 800 Euro teuerste Navi im Test, den „Merian scout Navigator“. Die Begründung: „40 Länder. Ansagen sehr gut. Display hochauflösend, aber spiegelnd. Startzeiten lang, Menü nicht optimal, keine ausführliche Anleitung. Ansage von Straßennamen, MP3, umfangreicher Deutschland-Reiseführer.“
Als Besonderheit untersuchten die Tester neben den mobilen Geräten auch das Rückspiegel-Navi „Paragon Mirror Pilot“, das für ca. 799 Euro mit Kartenmaterial für 41 europäische Länder zu haben ist. Vor dem Kauf dieses Rückspiegels mit eingebauter Navigationssystem müssten Sie allerdings überprüfen, ob der Austausch bei ihrem Fahrzeug bzw. ihren Firmenwagen überhaupt möglich ist. Die Stiftung Warentest urteilt in ihrer Zeitschrift „Test“: „Den Einbau sollte ein Profi übernehmen. Die Navigationssoftware des Spiegelnavis ähnelt der des Medion-Geräts, das Navigieren funktioniert ähnlich gut. Die Zieleingabe über Drehrad und Knöpfe ist jedoch erheblich mühsamer als bei den berührungsempfindlichen Displays der tragbaren Navis.“
Welches Kartenmaterial?
Alle von der Stiftung Warentest geprüften Navigationsgeräte bringen neben Deutschland, Österreich und der Schweiz Kartenmaterial für andere europäische Länder mit. Wenn Sie bestimmte Länder benötigen, sollten Sie aber aufs Detail achten, denn das Material variiert stark: Spanien, Frankreich, Großbritannien und Italien sind immer dabei. In den deutschen Nachbarländern Polen und Tschechische Republik können Sie aber nur einige der getesteten Geräte gut nutzen: Den „Becker Traffic Assist 7827“, „Garmin nüvi 750 TFM“, „Merian scout Navigator“, „Panasonic CN-GP50 TC“, „Sony NV-U73 T“ und den Testsieger „TomTom Go 920 T“. Meist sind alle Karten schon vorinstalliert, jedoch nicht immer: Beim „Falk F5 Europe“ sind drei Länder nur auf DVD dabei, beim Medion fünf, beim „Blaupunkt TravelPilot Lucca 3.5 (ab 169 Euro) sogar 20. Diese Länder müssen Sie dann vor dem Reiseantritt durch eine Verbindung mit ihrem PC nachinstallieren.
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