Luftfeuchtigkeit kontrollieren
- Ein Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung. Optimal sind 45-60 Prozent bei 18-24 °C.
- Falls die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, können Zimmerpflanzen, Verdunster und Luftbefeuchter helfen. Stellen Sie jedoch keine Zimmerbrunnen oder Luftbefeuchter auf, falls Sie in der Wohnung bereits einmal Schimmel hatten.
Richtiges Lüften
- Öffnen Sie nie die Türen zwischen warmen und kühlen Wohnungsbereichen wie dem Schlafzimmer, um letztere zu wärmen. Die warme Luft kühlt sich in den kälteren Räumen ab und schlägt sich als Feuchtigkeit nieder. Dies führt zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildung. Lüften Sie kühlere Räume deshalb öfter als wärmere.
- Mehrmaliges Stoßlüften am Tag ist die einfachste und sinnvollste Methode, die Feuchtigkeit in der Wohnung zu reduzieren. Dazu werden die Fenster etwa vier bis sieben Minuten weit geöffnet. Lassen Sie die Luft quer durch die Wohnung ziehen. Die Heizungen werden solange ausgestellt. Durchzug macht den Luftaustausch noch effektiver. Das Dauerlüften durch Kippstellung der Fenster ist wirkungslos, verschwendet Energie und erhöht die Heizkosten.
- Große Mengen an Wasserdampf, die beim Kochen oder Duschen entstehen, sollten sofort nach draußen geleitet werden.
- Die Annahme, im Winter sei es draußen zu kalt und zu nass zum Lüften, ist falsch. Auch bei kaltem Wetter erwärmt sich die eher trockene Kaltluft und nimmt viel Feuchtigkeit auf. Die saust dann mit der warmen Luft hinaus, selbst bei Regen!
- Kellerräume werden oft falsch gelüftet: Meist sind die Fenster im Sommer dauerhaft geöffnet und im Winter fest verschlossen. Dabei sollte es genau umgekehrt sein, um die Ablagerung von Kondenswasser zu vermeiden.
- Wenn Sie verreisen, lassen Sie alle Zimmertüren offen.
Weiterführende Literatur




