Damit dieser Tag mehr Freude als Stress bereitet, sollten Sie schon etwa zwei Wochen vor dem „großen Tag“ mit Ihren Planungen und Vorbereitungen beginnen.
- Wenn Ihr Kind sich wünscht, seine Geburtstagsfeier unter einem bestimmten Motto zu feiern, sollte es sich frühzeitig Gedanken über das Thema machen.
- Bedenken Sie, dass es schöne Alternativen zu einer Feier in den heimischen vier Wänden gibt. Wie wäre es denn beispielsweise mit einer Feier im Freien – im Garten, am Fluss, im Wald?
- Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche Dekorationen und/oder Verkleidungen zum Einsatz kommen sollen. Überlegen Sie sich auch einige Ideen, mit denen Sie die Einladungskarten verzieren wollen.
- Bereiten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Liste der Geburtstagsgäste vor. Überlegen Sie sich zusammen, wie viele und welche Kinder eingeladen werden. Als Faustregel gilt: Die Anzahl der Jahre entspricht in etwa der Anzahl der eingeladenen Gäste.
- Kaufen Sie bereits jetzt alle Bastelutensilien und fertigen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Einladungskarten an.
- Besorgen Sie soweit wie möglich alle Geburtstagsgeschenke, denken Sie auch an Kleinigkeiten für die Gäste.
- Wenn Sie sich weitere Erwachsene zur Unterstützung wünschen, sollten Sie diese jetzt schon um ihre Mithilfe bitten. Gerade Feiern im Freien, zumal im Freibad oder an Gewässern, erfordern ausreichend Aufsichtspersonen.
Etwa eine Woche vor dem Geburtstag sollten Sie mit den letzten Vorbereitungen beginnen:
- Stellen Sie die Einladungskarten fertig – legen Sie darauf auch Beginn und Ende der Feier fest – und bringen Sie sie gemeinsam mit Ihrem Kind zu den Familien.
- Klären Sie, wie die Kinder nach der Feier sicher nach Hause gelangen.
- Kümmern Sie sich um Material für die Spiele, die gespielt werden sollen. Überlegen Sie sich Zaubertricks oder Bastelarbeiten, die die kleinen Gäste herstellen. Möchte Ihr Kind „Topfschlagen“ spielen, sollten Sie für ausreichend Bonbons, Luftballons und ähnliche Kleinigkeiten sorgen.
- Feiern Sie beispielsweise in einem Gartenhaus oder in einer Garage, sollten Sie diese rechtzeitig ausräumen und mit dem Dekorieren beginnen.
- Lebensmittel, die Sie sich gut lagern lassen, können Sie bereits jetzt besorgen.
3-2-1...der Countdown läuft
Einen Tag vor dem Kindergeburtstag sollten Sie die noch fehlenden Lebensmittel einkaufen. Sie können auch schon den Kuchen backen. Dekorieren Sie den Geburtstagstisch soweit fertig, dass Sie am Morgen des großen Tages nur noch die Geschenke darauf drapieren müssen. So können Sie sich vor der Feier mit einer Tasse Kaffee oder Tee noch etwas entspannen und gelassen in den Kindergeburtstag starten...
Spielideen
Das Spiel „Watte Pusten“ eignet sich für beliebig viele Mitspielerinnen und Mitspieler. Zunächst knien zwei oder mehrere Kinder an einer Startlinie. Beide halten einen Strohhalm in der Hand und vor jedem Kind liegt ein Wattebällchen – in einer selbst bestimmten Entfernung stehen kleine Teller. Beim Startkommando pusten die Kinder durch die Strohhalme die Watte auf die Teller.
Bei dem Feen-Spiel tanzen, hüpfen oder laufen alle Kinder zu ihrer Lieblingsmusik durch das Zimmer. Auf ein bestimmtes Signal der Fee hin, etwa einem Pfiff oder dem Ausschalten der Musik, bleiben alle Kinder versteinert stehen und versuchen in dieser Position so lange wie möglich zu verharren. Wer wackelt oder sich weiter bewegt, scheidet aus. Der Letzte ist der Gewinner.
Bei dem Spiel „Lirum, Larum, Löffelstiel“ sitzen alle Gäste um einen Tisch herum. Ein Kind hält einen Kochlöffel in der Hand und klopft mit ihm auf die Tischplatte. Währenddessen singt es: „Lirum, Larum, Löffelstiel! Wer nichts kann, der kann nicht viel!“ Die anderen Kinder versuchen jede Bewegung nachzuahmen und zwar nicht nur das Klopfen mit dem Löffel, sondern jede andere Bewegung auch – Kopf wackeln, Nase fassen und ähnliches. Wer etwas falsch macht oder etwas nicht nachahmt, gibt einen Pfand ab, beispielsweise ein Haargummi. Hat das Kind den Vers fertig gesungen, gibt es den Kochlöffel weiter an das nächste Kind. Übrigens: Auch die Löffelübergabe muss von allen ebenso nachgemacht werden, als hätten sie selber einen Löffel in der Hand.




