Aufsicht beim Baden unerlässlich
Als oberste Regel gilt: Lassen Sie kleine Kinder niemals unbeaufsichtigt baden oder planschen. Selbst bei niedrigem Wasserstand besteht oft Ertrinkungsgefahr, denn um das Becken herum ist es oft glatt, so dass Kleinkinder beim Toben leicht ausrutschen und ins Wasser fallen können. Die Gefahr, auf den Kopf zu fallen, unterzutauchen und im schlimmsten Fall nicht mehr aus eigener Kraft auftauchen zu können, ist bei Kleinkindern zu hoch.
Bakterien und Keime baden auch mit
Gerade, wenn das Wasser schön warm ist und tagelang steht, haben Bakterien beste Vermehrungsbedingungen. Am häufigsten tritt der Fäkalkeim „Escheria coli“ auf. Auch bei sehr reinlicher Körperpflege ist nicht zu vermeiden, dass er ins Wasser gelangt. Bauchkrämpfe, Erbrechen und Durchfall können die Folge sein. Ein Problem sind auch Pilzinfektionen und Warzenerreger im Badewasser. Um die ungebetenen Badegäste zu bekämpfen, sollten die Mini-Poolbesitzer alle zwei bis drei Tage frisches Wasser einlaufen lassen. An besonders heißen Tagen, wenn viele Kinder im Planschbecken gewesen sind, sollte täglich das Wasser ausgetauscht werden. Lassen Sie die Finger von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Die versprechen zwar ein sauberes Badevergnügen, sind aber für die empfindliche Kinderhaut schädlich.
Beim Kauf auf Prüfsiegel achten
Die kleinen Pools gibt es in vielen Varianten - von ganz einfach bis hin zur Luxusausführung mit Rutsche. Egal, für welchen Pool Sie sich entscheiden, sollten Sie beim Kauf auf das TÜV Prüfsiegel achten. Damit ist gewährleistet, dass die Produkte den geltenden Bestimmungen zu Schadstoffgehalt und Sicherheit und einem gewissen Produktionsstandard entsprechen. Produkte ohne Prüfsiegel können beispielsweise gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten, die über die Haut in den Körper gelangen.
Die wichtigsten Tipps im Überblick
- Lassen Sie die Kinder niemals ohne Aufsicht ins Planschbecken. Selbst im flachen Wasser können kleine Kinder ertrinken.
- Achten Sie darauf, dass es neben den Becken nicht glatt ist, damit die Kinder nicht ausrutschen können.
- Gefährlich sind auch Bottiche und Regentonnen. Verschließen Sie diese, damit die Kinder nicht hineinfallen können.
- Sperren Sie Schwimmbecken und Gartenteiche mit einem Zaun ab.
- Gefährlich kann auch der Teich im Garten des Nachbarn werden. Sichern Sie die Zugänge ab.
- Gehen Sie frühzeitig mit Ihrem Kind ins Schwimmbad. So gewöhnt es sich ans Wasser und kann schnell das Schwimmen erlernen. Sie tragen so zur Unfallverhütung bei.




