13.01.2010

Skihelme

Für Kinder ein Muss

Skihelme retten Leben! 85 Prozent aller Kopfverletzungen, die auf Skipisten zu beklagen sind, können durch das Tragen eines Helmes vermieden werden. Mittlerweile fährt kaum noch jemand „oben ohne“ Ski. Bei Kindern und Jugendlichen sind es rund 90 Prozent, die mit einem Helm unterwegs sind.

Kinder besonders gefährdet

In vielen Ländern besteht Skihelmpflicht. So müssen in Italien, Slowenien, Kroatien und seit diesem Jahr auch in Österreich Kinder bis zu 14 Jahren einen Skihelm tragen. Für die Einhaltung der Regeln sind die Eltern verantwortlich. Besonders Kinder ziehen sich bei Stürzen aufgrund der Körperproportion und der schwächeren Muskulatur öfter Kopfverletzungen zu als Erwachsene. Die meisten Krankenhausaufnahmen und tragischen Skiunfälle gehen auf schwere Kopfverletzungen zurück. Der Großteil davon könnte durch das Tragen eines Skihelms verhindert werden. Mittlerweile sind viele Kinder sind durch einen Helm geschützt. Am gefährdetsten ist die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen sowie Senioren.

Darauf ist beim Kauf zu achten

  • Kaufen Sie (für sich und Ihr Kind) nur Skihelme aus einer Vollschale. Am besten entscheiden Sie sich für getestete Produkte. Keinesfalls kann Ihr Kind mit seinem Fahrradhelm losfahren.
  • Ein guter Helm entspricht der Skihelm-Norm EN 1077.  Diese garantiert, dass die Skihelme die gesetzlichen Sicherheitsstandards erfüllen.
  • Der Kinnriemen sollte rund 2 Zentimeter dick sein und sich mit einer behandschuhten Hand öffnen lassen. Bei etwas stärkerem Zug nach oben sollte sich der Helm von alleine öffnen.
  • Achten Sie darauf, dass der Helm auch mit einer Schnee- oder Sonnenbrille bequem zu tragen ist und nicht drückt. Am Hinterkopf sollte ein Halteriemen für die Skibrille sein.
  • Lassen Sie vor dem Kauf oder dem Verleih den Kopfumfang des Kindes messen, damit die richtige Größe ermittelt werden kann. Der Kinder-Skihelm darf weder zu klein noch zu groß sein und sollte bequem zu tragen sein. Manche Modelle haben innen ein „Kopfband-System“ zur Feinjustierung. Dies ist aber nicht dafür geeignet, einen zu großen Helm passend zu machen.
  • Ihr Kind sollte den Helm unbedingt anprobieren. Dazu wird er richtig aufgesetzt und der Kinnriemen offen gelassen. Der Helm sitzt dann richtig, wenn er beim Kopfschütteln nicht wackelt und nicht verrutscht.
  • Der Skihelm sollte von der Farbe Ihrem Kind gefallen. Eine auffällige Außenfarbe trägt zu noch mehr Sicherheit bei.
© vitawo 2010