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Immobiliensanierung

Planung, Umsetzung, Förderkredite

Die Heizung ist alt, streikt immer häufiger und verbraucht obendrein noch viel zu viel Öl oder Gas. Es zieht durch alle Ritzen der in die Jahre gekommenen Fenster und Türen. Oder die Außenmauern des Hauses fühlen sich in der kalten Jahreszeit kalt und klamm an, neigen vielleicht sogar zur Schimmelbildung. All das sind deutliche Anzeichen dafür, dass eine umfassende Sanierung der eigenen vier Wände oder des Mietshauses dringend angesagt ist.

Beratung

Bei der Klärung, welche Umbauten an Ihrem Haus notwendig und energiesparend sind, sollten Sie sich von einem unabhängigen Ingenieur oder Architekten beraten lassen. Wer es genau wissen will, wie viel Energie sein Haus verschwendet, dem stellen anerkannte Experten einen Energiepass aus, der Schwachstellen und  Energieeinsparmöglichkeiten aufzeigt. Unter www.bafa.de können Sie Fachexperten finden und auswählen. Auch die Verbraucherzentralen bieten Energieberatung an. Unter www.verbraucherzentale-energieberatung.de können Sie gegen einen Beitrag von 5 Euro passende Berater finden.

Ein Generalplan ist sinvoll.  Er umfasst alle notwendigen Sanierungsmaßnahmen. Wenn man nur nacheinander plant, ergeben sich häufig Zusatzkosten durch nicht vorhersehbare Änderungen.

Dämmung

  • Alle beheizten Räume müssen gleichmäßig gedämmt sein. Bleiben Schwachstellen, sogenannte Kältebrücken, bildet sich dort schnell Schimmel. Eine Sanierung zieht dann die nächste nach sich.
  • Fensternischen lassen sich nur mit sehr viel Aufwand vernünftig dämmen. Hier ist es sinnvoll, gleich neue Fenster einzusetzen. Diese sollten bündig mit der Außenwand abschließen.
  • Alte Balkone wurden oft in einem Stück mit der Geschoßdecke betoniert. Hier fließt Wärme über den gut leitenden Beton nach außen ab. Am besten den alten Balkon absägen und einen neuen ohne direkte Verbindung zur Geschoßdecke vor das Haus stellen.

Heizung

  • Rechnen Sie genau, welches der Systeme Öl, Gas, Wärmepumpe oder Holzpellets für Sie am günstigsten ist.
  • Lassen Sie Ihre gesamte Heizanlage von einem Fachmann planen. Der Heizwasserzufluss sollte für jeden Raum genau berechnet werden. Bekommt ein Zimmer zu viel Heizwasser, fließt das warme Wasser in den Kessel zurück.

Sanierungskredite

Allerdings ist nicht jede Sanierung von Immobilien auch wirtschaftlich sinnvoll, hier muss sehr genau gerechnet werden. Zunächst sollten Sie sich über die öffentliche Fördermöglichkeiten informieren, bei denen die staatliche KfW-Bank attraktive Angebote hat:

  • Für eine Rundumsanierung gibt es je Wohnung bis zu 75.000 Euro Kredit, mit einer Laufzeit von zehn Jahren und ab 1 Prozent Zinsen. 12,5 Prozent der Tilgungssumme werden am Ende erlassen.
  • Wer kein Darlehen nutzen will, erhält einen Zuschuss von maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit. Eine Förderung von zwei Wohneinheiten ist möglich. Einzelmaßnahmen bezuschusst die kfW mit bis zu 3.750 Euro.

Übersicht

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