- Erklären Sie Ihrem Kind die Faustregel, fünf Stück Obst oder Gemüse zu essen. Lassen Sie Ihr Kind die Sorten essen, die es am liebsten mag. Sollte Ihr Kind nur eine Sorte Obst oder Gemüse mögen, ist dies immer noch besser als gar nichts, nach dem Motto "ein Apfel pro Tag erspart den Doktor".
- Eine gute Chance haben Sie mit kleinteiligem Obst wie Pflaumen oder Trauben. Reichen Sie die Früchte gut abgewaschen und abgetrocknet, damit die Schadstoffe auf der Schale nicht nur gelöst, sondern auch wirklich abgewischt werden.
- Bieten Sie die Obst- und Gemüsesorten an, die der Jahreszeit entsprechen. Erdbeeren im Januar sollten ebenso tabu sein wie Mandarinen im August.
- Jede Mahlzeit sollte von Obst oder Gemüse begleitet werden. Statt Nudeln mit Ketchup lieber Nudeln mit einer Tomatensoße anbieten, die aus frischen Tomaten zubereitet wird.
- Reichen Sie einmal täglich ausschließlich Obst oder Gemüse als Mahlzeit. Am besten bei der Zwischenmahlzeit am Nachmittag, wenn Kekse durch Obstsalat ersetzt werden. Ein möglichst buntes Angebot an Obstspießen oder lustigen Gesichtern, die aus Obststückchen zusammengelegt werden, beugt Langeweile vor.
Auch püriertes Gemüse ist gesund
Gekochtes Gemüse mögen viele Kindern nicht. Doch auch hier können Auge und Gaumen überzeugt werden:- Viele Gemüsearten haben süße Sorten hervorgebracht, die auch Kindern schmecken. Dies gilt v.a. für Tomaten, Mais und Möhren.
- Servieren Sie Gemüse öfter knackig als Rohkost, das mögen viele Kinder lieber.
- Gemüse lässt sich auch als Püree (Brokkoli, Kartoffeln, Blumenkohl) oder Suppe auf den Tisch bringen.
- Viele Kinder essen Gemüse in bestimmten Gerichten automatisch mit, etwa in Hühnersuppe mit Nudeln oder in Zigeunersoße. Selbst die größeren Hamburger sind mit Gemüse belegt – Salat, Tomaten und Zwiebeln.
Weiterführende Literatur:
Susanne Klug: "Her mit dem Gemüse, Mama!": 6 einfache Strategien, wie Ihr Kind Obst und Gemüse lieben lernt (2008)




