Eiweiß sind Proteine, die je nach Herkunft anders zusammengesetzt sind und vom Körper des Menschen unterschiedlich umgesetzt, also verdaut werden. Während tierischen Eiweißen (Fleiscg, Fisch, Milch) eine größere Energiemenge nachgesagt wird, gelten pflanzliche Eiweiße (Erbsen, Bohnen, Hafer, Kartoffeln) allgemein als leichter verdaulich. Eiweiß ist eine Haupt-Energiequelle unserer täglichen Nahrung. Überschüssige Energie wird vom Körper als Fett gespeichert. Wer über längere Zeit mehr Energie konsumiert als verbraucht, wird davon dick.
Milch
Milch ist von der Natur als Eiweißlieferant für den eigenen Nachwuchs vorgesehen. So kommt es etwa, dass ein Kleinkind mit 300 ml Kuhmilch (entspricht einem großen Glas) schon zwei Drittel seines täglichen Eiweißbedarfs gedeckt hat. Für den Rest reicht schon ein Stück Käse, Braten oder Wurst. Nun lässt sich kaum ein Kind der Welt mit einem einzigen Happen abspeisen, wenn es einmal Appetit bekommen hat. Das würde ihm wohl auch niemand ernsthaft antun wollen.
Für Abwechselung sorgen
- Zuviel Eiweiß ist immer noch besser als zuviel Zucker und zuviel Fett. Im Vergleich zu Süßigkeiten ist ein herzhaftes Stück Käse das kleinere Übel. Stellen Sie täglich einen Teller mit Obst und Rohkost auf den Tisch.
- Geben Sie Ihrem Kinder lieber zwei kleine Gläser Milch über den Tag verteilt statt ein großes, da Milch schwer verdaulich ist.
- Fleisch und Fleischprodukte regelmäßig, aber nicht gleich mehrmals am Tag. Wenn Ihr Kind mittags Fleisch gegessen haben, verzichten sie abends auf das Brot mit Wurst. Obst und Gemüse sind vorzuziehen.
- Das beste Gegenmittel bei Übergewicht ist Bewegung. Ein kleines Kind will rennen, spielen und toben, geben Sie ihm jede Gelegenheit dazu.
Dagmar von Cramm: So schmeckt es Kindern. Das große GU Kochbuch (2009)




