Der Start in den Tag beginnt naturgemäß mit dem Frühstück zuhause. Gerade hierauf sollten Sie die größte Sorgfalt legen, denn für Schulkinder ist es die wichtigste Mahlzeit des Tages. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Kinder konzentrierter, kreativer und vor allem leistungsfähiger sind, wenn sie richtig frühstücken. Woraus das „richtige“ Frühstück besteht, muss jede Familie selbst herausfinden. Jedoch folgende Grundsätze sollten beachtet werden:
- Planen Sie genügend Zeit ein. Lieber eine Viertelstunde früher aufstehen und schön gemütlich im Kreis der Familie frühstücken, als alles hastig verschlingen.
- Lassen Sie Ihr Kind nicht mit leerem Magen aus dem Haus gehen. Selbst absolute „Frühstücksmuffel“ sollten wenigstens ein Glas Milch oder Yoghurt im Bauch haben.
- Lassen Sie den Nachwuchs mitentscheiden, was auf den Teller kommt und was nicht. Es gibt in der Regel nur wenig, was ein Kind partout nicht essen will.
- Nicht alles, was Kinder zum Frühstück wünschen, ist auch gesund. Trotzdem sollten sie nicht ganz darauf verzichten müssen. Wenn ein Schälchen Schokoflocken Appetit auf Obststücke und Brotschnitten macht, warum nicht?
- Servieren Sie nicht zuviel: Zu voller Bauch studiert nämlich auch nicht gern. Lieber von allem ein Häppchen als zu große Portionen.
Selbst das beste Frühstück hält nicht lange vor. Zwischen zehn und elf Uhr vormittags tritt das erste Leistungstief auf. Das beste Mittel dagegen ist das Schulfrühstück in der Großen Pause.
- Das Butterbrot sollte mit wenig Butter oder Margarine bestrichen und mit fettarmer Wurst oder besser noch mit Käse belegt sein. Als Milchprodukt enthält er Kohlenhydrate und vor allem Eiweiß, das im Gehirn gebraucht wird.
- Als Beilage zum Butterbrot eignen sich Nüsse, frisches Obst und Gemüse wie z.B. Möhren oder Radieschen. In kleine Häppchen zerlegt, passen sie prima in jede Frühstücksbox.
- Sorgen Sie für Abwechselung. Brote mit wenigen, immer gleichen Belägen landen gerne mal im Mülleimer. Legen Sie ab und an Überraschungen dazu: Die ersten Erdbeeren des Jahres vielleicht oder ein Stück Schokolade...
Weitere Literatur:
Cornelia Trischberger: Was Kindern schmeckt (Einfach clever). 2008.




